I Schwellenüberschreitungen bei Zahnarztbehandlung
Beihilferechtliche Berücksichtigung von Schwellenwertüberschreitungen bei zahnärztlichen Behandlungen führte in der Vergangenheit wiederholt zu Nachfragen. Für Aufwendungen dürfen in der Regel nur zwischen dem 1-fachen und dem 2,3-fachen des Gebührensatzes erhoben werden. Das Überschreiten dieses 2,3-fachen Gebührensatzes ist nur dann zulässig und beihilfefähig, wenn dies durch den Zahnarzt aufgrund schwieriger und aufwendiger Behandlung patientenbezogen begründet wird.
In mehreren Behandlungsfällen konnte diese Überschreitung nicht durch den Zahnarzt entsprechend Schwierigkeit und Zeitaufwand begründet werden, so dass der Beihilfeberechtigte das Nachsehen hatte. Die Beihilfeberechtigten sollten diese Problematik mit dem Zahnarzt vor der Behandlung absprechen.

II. Nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel, Widerspruch gegen den Beihilfebescheid
Der Widerspruch richtet sich in dem Beihilfebescheid getätigte Aufwendungen für sogenannte nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, die nicht erstattet werden. Gegen dieses Verfahren liegt ein Musterwiderspruch vor, der   
a) unter www.bvn-nds.de abrufbar ist, 
b) beim OV-Vorsitzenden erhältlich ist.