Zeit und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf alle niedersächsischen Beamtinnen, Beamte und Versorgungsempfänger/innen ist die Pflicht, der Einstieg in den Abbau des Besoldungs- und Versorgungsrückstandes nicht die Kür

09.03.2013 - „Die Landesregierung ist in der Pflicht, unverzüglich die Ergebnisse des heutigen Tarifabschlusses zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen, Beamten und Versorgungsempfänger/innen des Landes Niedersachsen und seiner Kommunen zu übertragen. Das reicht aber nicht, denn ein Einstieg in den Abbau des bestehenden Besoldungs- und Versorgungsrückstandes von über 8 Prozent ist mit Blick auf die soziale Verantwortung des Arbeitgebers Land Niedersachsen keine Kür, sondern eine Verpflichtung.

Wer für unser Land und seine Kommunen als Beamtin oder Beamter arbeitet oder gearbeitet hat, muss ausreichend davon leben können. Deshalb fordern wir auch eine zusätzliche Anhebung des monatlichen Grundgehalts um 75,- Euro. Über diesen Weg wird der bestehende Rückstand derjenigen überproportional abgebaut, welche die geringste Besoldung erhalten oder erhalten haben. Bei einem Oberamtsmeister reduzieren wir damit den Rückstand aber noch nicht einmal um die Hälfte. Dieses ist vom Umfang her also keine überzogene Forderung, sondern eine, die genau in die Landschaft passt, die einen Weg zu Gerechtigkeit öffnen soll und die auch die Möglichkeiten des Landeshaushalts nicht überstrapaziert“, so Friedhelm Schäfer, der Vorsitzende des NBB, am heutigen Tag in Hannover.

Schäfer weiter: „Wir erwarten letztendlich nicht mehr als Gerechtigkeit, im Übrigen auch, um die Marktfähigkeit des Landes Niedersachsen und seiner Kommunen beim Werben um die besten Kräfte zu verbessern. Mehr Geld als durch gutes Personal, welches gut besoldet werden muss, kann man nicht sparen. Wer eine gute Zukunft für Niedersachsen will, der muss entsprechend handeln.