Ergebnisse der Haushaltsklausur der Landesregierung für 2014 liegen vor

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Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Haushaltsberatungen der Niedersächsischen Landesregierung für das Jahr 2014 standen am vergangenen Mittwoch im Fokus des öffentlichen Interesses. Die Beschlüsse zum Haushalt, welcher insgesamt ein Volumen von 27,7 Milliarden Euro hat, haben auch Auswirkungen auf die Lehrerschaft in Niedersachsen. Positiv ist, dass Rot-Grün den Schwerpunkt bei der Bildung setzt. Neben der Abschaffung der Studiengebühren zum Wintersemester 2014/2015 profitiert vor allem der Schulbereich. In der mittelfristigen Finanzplanung bis 2017 ist vorgesehen, dass der Kultusetat 420 Millionen Euro mehr bekommt, als ursprünglich vorgesehen. Allerdings wird dieser Betrag zum Teil durch Umschichtungen finanziert. Beamte und Lehrkräfte müssen mit einigen Einschnitten rechnen:
  • die Erhöhung von Besoldung und Versorgung erfolgt nicht wie für den Tarifbereich vereinbart zum 1. Januar 2014, sondern erst zum 1. Juni 2014;
  • Gymnasiallehrer/innen werden künftig eine Stunde mehr pro Woche unterrichten – 24,5 statt bislang 23,5 Stunden. Hiervon werden auch die Lehrer/innen an Beruflichen Gymnasien betroffen sein;
  • für alle Lehrkräfte gilt, dass die von der alten Landesregierung versprochene Altersermäßigung um eine Unterrichtsstunde für Lehrer/innen ab 55 Jahren ausgesetzt wird.
Weitergehende Informationen zum Haushalt sind folgenden Links zu entnehmen:
www.niedersachsen.de/startseite/politik_staat/landesregierung_ministerien/
klausurtagung_am_2_und_3_juli_2013/kabinettsklausur-zum-haushalt-2014-116507.html
(Quellen: Niedersachsen.de; NBB online, rundblick Nr. 124 vom 04.07.2013)