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Weg von überflüssiger Bürokratie – hin zu effizienter und digitaler Verwaltung

„Bürokratie ist eine notwendige Organisation des Staatsapparates. Im Überfluss belastet sie jedoch Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und die Verwaltung“, machte Geyer bei dem Gespräch am 21. Oktober 2025 deutlich. „Deswegen ist es an der Zeit, den Hebel in die Hand zu nehmen und unsere Verwaltungen durch Digitalisierung leistungsfähiger und effizienter zu gestalten.“ Nicht nur beschleunige und entlaste Digitalisierung die Verwaltung, sondern sorge zugleich für eine Senkung der Bürokratiekosten. „Eine konsequente Entbürokratisierung wird es ohne Digitalisierung nicht geben können“, betonte der dbb Bundesvorsitzende. 

Ein wichtiger Bestandteil der Entbürokratisierung sei das Once-Only-Prinzip, bei dem Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen ihre Daten nur einmalig eingeben müssen. Anschließend werden sie allen relevanten Behörden zur Verfügung gestellt. „Once-Only-Verfahren senken die Redundanz und spart Zeit und Nerven – nicht nur für die Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen, sondern auch für die Beschäftigten, die die Daten jedes Mal neu verarbeiten müssen“, erklärte Geyer. „Es ist ein wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung.“ 

Beim Bürokratieabbau sind aber in erster Linie die Gesetzgeber gefragt. „Die Flut an Gesetzten, Verordnungen und Regularien, die von der Politik verabschiedet werden, sorgen für Überlastung der Beschäftigten in den Verwaltungen“, kritisierte der dbb Chef. „Der Vollzug der Gesetze muss daher bereits im Gesetzgebungsverfahren beachtet und geprüft werden.“ Abschließend machte Geyer den Wert einer leistungsstarken Verwaltung deutlich: „Eine leistungsfähige und gut ausgestattete Verwaltung ist das Fundament der Bundesrepublik Deutschland. Nur so können öffentliche Sicherheit, sozialer Frieden und Rechtsstaatlichkeit aufrechterhalten werden.“

Datum: 22. Oktober 2025
Autor: Torben

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