SATZUNG
des Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen, Landesverband Niedersachsen, VLWN – vom 21. Nov. 1989, geändert am 24. Nov. 2011, zuletzt geändert am 24. Nov. 2017

I. Name, Sitz, Zweck

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Name des Vereines ist: Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen
(Verband Deutscher Diplom-Handelslehrer), Landesverband Niedersachsen, VLWN. Er ist Mitglied des
Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen e. V. (VLW).

(2) Sitz des Landesverbandes ist die Landeshauptstadt Hannover.

§ 2 Zweck des Verbandes

(1) Der Landesverband ist als Gewerkschaft parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Zweck
des Verbandes ist die Vertretung und Förderung der berufspolitischen, rechtlichen und sozialen
Belange seiner Mitglieder. Er befasst sich außerdem mit

a) den grundlegenden Fragen des berufsbildenden Bildungswesens und der Lehrerbildung,

b) den Entwicklungen in der wirtschaftswissenschaftlichen und pädagogischen Forschung und in
der Wirtschaftspraxis,

c) dem Austausch von Berufserfahrungen unter seinen Mitgliedern,

d) der Förderung der Bemühungen des Bundesverbandes nach Maßgabe der in dessen Satzung
getroffenen Bestimmungen,

e) den Interessen der dem Tarifbereich angehörenden Mitglieder, fördert diese durch den
Abschluss von Tarifverträgen und arbeitet mit anderen Vereinigungen zusammen, welche die gleichen
Ziele verfolgen. Hierfür wird das jeweils geltende Tarif- und Schlichtungsrecht der Bundesrepublik
Deutschland als verbindlich anerkannt.

(2) Eine erwerbswirtschaftliche Betätigung des Landesverbandes ist ausgeschlossen.

II. Rechtliche Rahmenbedingungen

§ 3 Beurkundungen, Geschäftsjahr, Erfüllungsort und Gerichtsstand

(1) Beschlüsse der Organe des Landesverbandes sowie seiner Bezirks- und Ortsverbände sind
jeweils in einer Niederschrift festzuhalten, die von der Protokollführerin bzw. dem Protokollführer
und der bzw. dem Vorsitzenden des jeweiligen Organes zu unterschreiben und zu den Akten zu nehmen
ist.

(2) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(3) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist die Landeshauptstadt Hannover.

§ 4 Speicherung von personenbezogenen Daten

Personenbezogene Daten (Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse) von Mitgliedern
können unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen in verbandseigenen Dateien gespeichert,
verändert, gelöscht oder übermittelt werden, soweit die Datenverarbeitung im Rahmen der
satzungsgemäßen Aufgaben des Verbandes liegt.

III. Mitglieder

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Mitglied können nur natürliche Personen sein. Dazu zählen im berufsbildenden Schulwesen
Tätige einschließlich Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, Studierende und andere Angehörige des
entsprechenden Hochschulbereiches. Ausnahmen sind zulässig.

(2) Das aktive und passive Wahlrecht ist an die Mitgliedschaft im VLWN gebunden.

(3) Mitglieder dürfen nicht zugleich einer Vereinigung angehören, deren Bestrebungen denen des
Verbandes zuwiderlaufen.

§ 6 Erwerb und Erlöschen der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft wird durch einen schriftlichen Antrag und die Aufnahme in den
Landesverband erworben, wenn die Voraussetzungen des § 5 dieser Satzung erfüllt sind.

(2) Die Mitgliedschaft erlischt

a) auf Antrag des Mitgliedes sofort bei Eintritt in einen anderen Landesverband des VLW,

b) durch schriftliche Austrittserklärung eines Mitgliedes unter Einhaltung einer
Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Quartalsende,

c) durch den Tod eines Mitgliedes,

d) bei einem Rückstand von mehr als sechs Monatsbeiträgen durch Streichen aus der
Mitgliederliste aufgrund eines mit einfacher Mehrheit der Mitglieder des Geschäftsführenden
Landesvorstandes gefassten Beschlusses oder

e) auf Antrag eines Orts- bzw. Bezirksverbandes oder des Erweiterten Landesvorstandes durch
Ausschluss aufgrund eines mit einfacher Mehrheit von

den Mitgliedern des Geschäftsführenden Landesvorstandes gefassten Beschlusses.

(3) Ausgeschiedene Mitglieder verlieren jeden Rechtsanspruch gegenüber dem Landesverband.

§ 7 Ehrenmitgliedschaft

(1) Zu Ehrenmitgliedern können natürliche Personen ernannt werden, die sich um den Verband
oder um die Verwirklichung seiner Aufgaben in hervorragender Weise verdient gemacht haben.

(2) Die Ernennung erfolgt aufgrund eines mit Drei-Viertel-Stimmenmehrheit der anwesenden
Mitglieder des Erweiterten Landesvorstandes gefassten Beschlusses.

§ 8 Rechte der Mitglieder

(1) Jedes Mitglied ist berechtigt,

a) sich in berufsständischen Fragen beraten zu lassen,

b) an den Versammlungen seines Orts- und Bezirksverbandes teilzunehmen und nach Maßgabe der
Geschäftsordnung Anträge zu stellen und sein Stimmrecht auszuüben,

c) an den Delegiertenversammlungen des Landesverbandes und gegebenenfalls seines
Bezirksverbandes teilzunehmen,

d) im Rahmen der geltenden Rechtsschutzordnung des dbb Beamtenbund und Tarifunion Anträge auf
Rechtsschutz zur Wahrung seiner beruflichen und der damit zusammenhängenden wirtschaftlichen
Belange zu stellen. Ein Anspruch auf Rechtsschutz zur Wahrung eigener Belange gegenüber dem Verband
ist ausgeschlossen.

(2) Die Inanspruchnahme von Rechten gegenüber dem Landesverband setzt voraus, dass das
Mitglied die Beiträge gemäß § 9 dieser Satzung entsprechend seinem Status entrichtet hat.

§ 9 Beiträge

(1) Die Höhe der Beiträge wird vom Erweiterten Landesvorstand vorgeschlagen und von der
Delegiertenversammlung mit Zwei-Drittel-Stimmenmehrheit ihrer anwesenden Mitglieder beschlossen.
Gleiches gilt für ermäßigte Beiträge.

(2) Zur Durchführung besonderer einmaliger Aufgaben können auf Antrag des Geschäftsführenden
Landesvorstandes zusätzlich Umlagen erhoben werden, wenn der Erweiterte Landesvorstand das mit
Drei-Viertel-Stimmenmehrheit seiner Mitglieder beschließt. Diese Umlagen dürfen jedoch innerhalb
eines Jahres die Höhe von drei Monatsbeiträgen je Mitglied nicht überschreiten.

(3) Der Geschäftsführende Landesvorstand bestimmt, wie Beiträge und Umlagen zu entrichten
sind.

(4) Die Beitragspflicht beginnt mit dem ersten Tag des Kalendervierteljahres, zu dem der
Beitritt erklärt wird. Sie endet zu den in § 6 dieser Satzung für das Erlöschen der Mitgliedschaft
genannten Zeitpunkten. Ausnahmen können vom Erweiterten Landesvorstand beschlossen werden.

IV. Orts- und Bezirksverbände

§ 10 Ortsverbände

(1) Ortsverbände werden grundsätzlich an den einzelnen Schulstandorten gebildet.

(2) Der Ortsvorstand setzt sich grundsätzlich zusammen aus

a) der bzw. dem Ortsverbandsvorsitzenden,

b) einer Stellvertreterin bzw. einem Stellvertreter,

c) der Schatzmeisterin bzw. dem Schatzmeister und

d) der Schriftführerin bzw. dem Schriftführer.

(3) Eine Personalunion ist grundsätzlich möglich.

(4) Es können Seniorenbeauftragte gewählt werden.

(5) Die Vorstände der Ortsverbände werden auf Mitgliederversammlungen in geheimer Wahl für die
Dauer von höchstens vier Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Die Wahl kann durch
Handzeichen erfolgen, wenn keines der anwesenden Mitglieder widerspricht. Einzelheiten regelt die
Wahlordnung.

(6) Dem Ortsvorstand obliegt im Rahmen der Satzung sowie der Beschlüsse der
Delegiertenversammlung und des Erweiterten Landesvorstandes insbesondere

a) die Vertretung der Interessen seiner Mitglieder innerhalb des Verbandes und in schulischen
Angelegenheiten beim Schulträger in allen örtlichen Fragen; für grundsätzliche Angelegenheiten ist
allein der Geschäftsführende Landesvorstand zuständig,

b) die Werbung neuer Mitglieder,

c) die Durchführung und Organisation von Ortsverbandsveranstaltungen.

(7) Der Geschäftsführende Landesvorstand stellt jedem Ortsverband ein kostenfreies Konto zur
Verfügung.

(8) Die Ortsverbände sind verpflichtet, die Daten der Mitglieder fortlaufend zu aktualisieren
– mindestens jedoch einmal jährlich.

(9) Der Ortsvorstand hält mindestens einmal jährlich eine Mitgliederversammlung ab. Stimmrecht
haben die Mitglieder.

§ 11 Bezirksverbände

(1) Die Ortsverbände in den Bereichen der vier Regionalabteilungen der Niedersächsischen
Landesschulbehörde (Braunschweig, Hannover, Lüneburg, Osnabrück) bilden jeweils einen
Bezirksverband in diesen Bereichen.

(2) Die Einrichtung von Unterbezirksverbänden ist möglich.

(3) Die Ortsverbände in der Randlage eines Bezirkes können auf Antrag einem anderen
Bezirksverband zugeordnet werden. Über Änderungen beschließt der Erweiterte Landesvorstand.

(4) Der Bezirksvorstand besteht aus

a) der bzw. dem Bezirksvorsitzenden,

b) einer Stellvertreterin bzw. einem Stellvertreter,

c) der Schatzmeisterin bzw. dem Schatzmeister und

d) der Schriftführerin bzw. dem Schriftführer.

(5) Eine Personalunion ist grundsätzlich möglich.

(6) Es können Seniorenbeauftragte gewählt werden.

(7) Die Vorstände der Bezirksverbände werden auf Mitgliederversammlungen in geheimer Wahl für
die Dauer von höchstens vier Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Die Wahl kann durch
Handzeichen erfolgen, wenn keines der anwesenden Mitglieder widerspricht. Einzelheiten regelt die
Wahlordnung.

(8) Dem Bezirksvorstand obliegt im Rahmen der Satzung sowie der Beschlüsse der
Delegiertenversammlung und des Erweiterten Landesvorstandes insbesondere

a) die Vertretung der Interessen seiner Mitglieder innerhalb des Verbandes und in schulischen
Angelegenheiten bei der zuständigen Regionalabteilung der Niedersächsischen Landesschulbehörde in
allen regionalen Fragen; für grundsätzliche Angelegenheiten ist allein der Geschäftsführende
Landesvorstand zuständig,

b) die Werbung neuer Mitglieder,

c) die Durchführung und Organisation von Bezirksveranstaltungen.

(9) Der Bezirksvorstand hält mindestens einmal jährlich eine Mitgliederversammlung ab.
Stimmrecht haben die Mitglieder.

(10) In den Bezirksverbänden können an die Stelle der Mitgliederversammlungen flächendeckende
Teilversammlungen stattfinden.

(11) Erfolgt keine Mitgliederversammlung innerhalb der genannten zeitlichen Vorgaben, ist der
Landesvorstand berechtigt, Mitgliederversammlungen durchzuführen.

(12) Die einmal pro Jahr zu erstellenden Berichte der Bezirksverbände an den Geschäftsführenden
Vorstand erfolgen jeweils zum 31. Dezember eines Jahres.

(13) Jeder Bezirksverband ist berechtigt, anstelle der Bezirksmitgliederversammlung eine
Bezirksdelegiertenversammlung einzuführen, wenn die Bezirksmitgliederversammlung das mit einer
Drei-Viertel-Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder beschließt.

V. Landesverband

§ 12 Organe

Organe des Landesverbandes sind die Delegiertenversammlung, der Erweiterte Landesvorstand, der
Geschäftsführende Landesvorstand sowie der Ältestenrat.

§ 13 Delegiertenversammlung

(1) Die Delegiertenversammlung ist das oberste Organ des Landesverbandes. Sie besteht aus dem
Geschäftsführenden Landesvorstand und den Delegierten der Bezirksverbände. Stimmberechtigt sind nur
die Delegierten der Delegiertenversammlung. Jeder dieser Delegierten kann nur eine Stimme abgeben.
Alle übrigen Verbandsmitglieder haben das Recht, an der Delegiertenversammlung mit beratender
Stimme teilzunehmen. Der Geschäftsführende Landesvorstand kann Gäste einladen.

(2) Die ordentliche Delegiertenversammlung tritt in der Regel alle zwei Jahre zusammen. Sie
wird durch schriftliche Mitteilung des Geschäftsführenden Landesvorstandes an alle
Verbandsmitglieder unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von zwölf
Wochen einberufen.

(3) Außerordentliche Delegiertenversammlungen sind auf Antrag von mindestens zwanzig von
Hundert der Delegierten der letzten Delegiertenversammlung oder mindestens zwanzig von Hundert der
Mitglieder des Landesverbandes oder auf Beschluss des Erweiterten Landesvorstandes unter Einhaltung
einer Frist von vier Wochen einzuberufen.

(4) Die Zahl der Delegierten richtet sich nach der Mitgliederzahl der Bezirksverbände, die am
Tage der Einberufung beim Geschäftsführenden Landesvorstand registriert ist. Jeder Bezirksverband
entsendet für je fünfzehn Mitglieder einen Delegierten. Bleibt bei der Teilung durch fünfzehn ein
Rest von acht oder mehr Mitgliedern, so ist eine weitere Delegierte bzw. ein weiterer Delegierter
zu entsenden. In der Zahl der Delegierten der Bezirksverbände sind die Vertreter der Bezirke im
Erweiterten Landesvorstand kraft Amtes enthalten.

(5) Anträge der Organe des Landesverbandes sowie der Bezirke oder Ortsverbände zur
Delegiertenversammlung müssen acht Wochen vorher beim Geschäftsführenden Landesvorstand vorliegen,
der sie vier Wochen vor der Delegiertenversammlung zusammen mit seinen eigenen Anträgen und denen
des Erweiterten Landesvorstandes bekannt gibt und auf die Tagesordnung setzt. Anträge zu
Sachverhalten, die nicht auf der Tagesordnung stehen, können nur behandelt werden, wenn zwei
Drittel der anwesenden Mitglieder der Delegiertenversammlung zustimmen.

(6) Ein Mitglied des Geschäftsführenden Landesvorstandes eröffnet die Delegiertenversammlung
und stellt die Beschlussfähigkeit fest, welche bei Anwesenheit von mindestens fünfzig von Hundert
ihrer Mitglieder gegeben ist. Diese wählt dann aus ihrer Mitte die Versammlungsleiterin bzw. den
Versammlungsleiter.

(7) Beschlüsse der Delegiertenversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst, wenn diese
Satzung nichts anderes bestimmt.

§ 14 Erweiterter Landesvorstand

(1) Der Erweiterte Landesvorstand besteht aus dem Landesvorstand, zwei Mitgliedern aus den
jeweiligen Bezirksvorständen und den Vorsitzenden der Ortsverbände. Diese können sich durch ihre
Stellvertreterinnen und Stellvertreter vertreten lassen.

(2) Jede ordnungsgemäß einberufene Erweiterte Landesvorstandsitzung ist mit der einfachen
Mehrheit der abgegebenen Stimmen der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

(3) Der Erweiterte Landesvorstand hat den Geschäftsführenden Landesvorstand zu beraten und zu
unterstützen, die Berichte des Geschäftsführenden Landesvorstandes entgegenzunehmen und darüber zu
befinden. Er informiert sich über die Verbandstätigkeit in den Bezirken und entscheidet über alle
ihm vom Geschäftsführenden Landesvorstand oder den Bezirksvorständen vorgetragenen Angelegenheiten,
sofern nicht ausdrücklich die Delegiertenversammlung zuständig ist.

(4) Ist der Erweiterte Landesvorstand mit der Geschäftsführung nicht einverstanden, kann er
jederzeit den gesamten Geschäftsführenden Landesvorstand oder einzelne seiner Mitglieder abberufen.
Bei der Abstimmung über einen Abberufungsantrag sind die bzw. der Betroffene oder die Betroffenen
nicht stimmberechtigt. Die Abberufung bedarf einer Zwei-Drittel-Stimmenmehrheit der dann noch
stimmberechtigten Mitglieder des Erweiterten Landesvorstandes.

(5) Für den Fall, dass alle Mitglieder des Geschäftsführenden Landesvorstandes abberufen
werden oder von ihrem Amt zurücktreten, hat der Erweiterte Landesvorstand unverzüglich eines seiner
Mitglieder mit der Rechtsvertretung des Landesverbandes zu beauftragen, das verpflichtet ist, eine
außerordentliche Delegiertenversammlung zur Neuwahl des Geschäftsführenden Landesvorstandes gemäß §
13 Abs. 3 dieser Satzung einzuberufen.

(6) Falls ein Mitglied des Geschäftsführenden Landesvorstandes auf Dauer sein Amt nicht mehr
wahrnimmt, kann der Erweiterte Landesvorstand für die Zeit bis zur nächsten ordentlichen
Delegiertenversammlung eine Nachfolgerin bzw. einen Nachfolger wählen.

(7) Der Erweiterte Landesvorstand entscheidet über die Höhe der Aufwandsentschädigung der
einzelnen Mitglieder der Organe des Verbandes mit der einfachen Mehrheit der Stimmen der anwesenden
Mitglieder.

§ 15 Landesvorstand

(1) Der Landesvorstand besteht aus

a) den Mitgliedern des Geschäftsführenden Landesvorstandes,

b) den vier Bezirksvorsitzenden,

c) den jeweiligen VLWN-Vertreterinnen und Vertretern in den Stufenvertretungen des
Schulhauptpersonalrates und der Schulbezirkspersonalräte in den Regionalabteilungen der
Niedersächsischen Landesschulbehörde sowie

d) den Ressortleiterinnen und -leitern.

(2) Es können Seniorenbeauftragte gewählt werden.

§ 16 Geschäftsführender Landesvorstand

(1) Der Geschäftsführende Landesvorstand besteht aus der bzw. dem Vorsitzenden und bis zu
sechs Stellvertreterinnen und Stellvertretern. Sie sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB und einzeln
zur Vertretung des Landesverbandes berechtigt.

(2) Der Geschäftsführende Landesvorstand wird von der Delegiertenversammlung mit einfacher
Stimmenmehrheit ihrer anwesenden Mitglieder in geheimer Wahl für die Dauer von höchstens vier
Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Die Wahl kann durch Handzeichen erfolgen, wenn keines
der anwesenden Mitglieder der Delegiertenversammlung widerspricht. Einzelheiten regelt die
Wahlordnung.

(3) Dem Geschäftsführenden Landesvorstand obliegen die Geschäftsführung und die Vertretung des
Landesverbandes nach Maßgabe dieser Satzung sowie der Beschlüsse der Delegiertenversammlung und des
Erweiterten Landesvorstandes. Er erstellt einen Geschäftsverteilungsplan, welcher die
Aufgabenverteilung seiner Mitglieder im Innenverhältnis regelt. Dieser bedarf der Zustimmung des
Erweiterten Landesvorstandes.

(4) Der Geschäftsführende Landesvorstand hat insbesondere

a) den Erweiterten Landesvorstand mindestens halbjährlich einzuberufen und ihm zu berichten,

b) den Erweiterten Landesvorstand zu einer Sondersitzung einzuberufen, wenn ein Drittel der
Mitglieder des Erweiterten Landesvorstandes das verlangt,

c) die Delegiertenversammlung einzuberufen,

d) mindestens alle vier Jahre das Grundsatzprogramm zu überarbeiten bzw. zu aktualisieren,

e) die Ressortleiterinnen und -leiter zu bestimmen,

f) die Mitglieder in geeigneter Weise über die Verbandsarbeit zu informieren und

g) den Landesverband in Dachorganisationen zu vertreten.

(5) Er kann Seniorenbeauftragte des Landesverbandes bestellen.

(6) Der Geschäftsführende Landesvorstand ist berechtigt, zu seinen und den Sitzungen des
Erweiterten Landesvorstandes sowie zu den Mitglieder- und Delegiertenversammlungen, die
Vorsitzenden der Bezirksverbände, Gäste und Referenten einzuladen.

(7) Mitglieder des Geschäftsführenden Landesvorstandes können eine angemessene jährliche
Aufwandsentschädigung erhalten.

VI. Beratende Gremien des Verbandes

§ 17 Ältestenrat

(1) Mitglieder des Landesverbandes können auf Vorschlag eines Mitgliedes des Erweiterten
Landesvorstandes und durch Beschluss des Erweiterten Landesvorstandes in den Ältestenrat berufen
werden, wenn sie dem Verband und seinen Zwecken längere Zeit, insbesondere als Mitglied des
Geschäftsführenden oder Erweiterten Landesvorstandes in hervorragender Weise gedient haben.

(2) Die Berufung in den Ältestenrat erfolgt auf fünf Jahre. Die Wiederwahl ist möglich.

(3) Der Ältestenrat soll den Geschäftsführenden sowie den Erweiterten Landesvorstand beratend,
gegebenenfalls mitwirkend unterstützen. Bei Anrufung in einem Ausschlussverfahren entscheidet der
Ältestenrat endgültig.

(4) Der Geschäftsführende Landesvorstand lädt den Ältestenrat zu den Sitzungen des Erweiterten
Landesvorstandes sowie den Delegiertenversammlungen ein.

(5) Dem Ältestenrat ist von allen Beschlüssen der Delegiertenversammlung und des Erweiterten
Landesvorstandes Kenntnis zu geben. Er kann gegen die Beschlüsse des Erweiterten Landesvorstandes
Einspruch mit aufschiebender Wirkung einlegen. In solchen Fällen hat der Erweiterte Landesvorstand
erneut zu beraten und zu beschließen. Der Erweiterte Landesvorstand kann den Einspruch des
Ältestenrates mit einem mit der Mehrheit seiner Mitglieder gefassten Beschluss zurückweisen.

§ 18 Referate, Beiräte und Ausschüsse

Für ständige und temporäre Aufgaben des Verbandes können Ressorts und Fachkommissionen gebildet
werden.

VII. Satzungsänderungen

§ 19 Satzungsänderungen

(1) Die Satzung kann von der Delegiertenversammlung mit Zwei-Drittel-Stimmenmehrheit der
anwesenden Delegierten geändert werden.

(2) Eine Satzungsänderung kann nur erfolgen, wenn sie den Delegierten in der satzungsgemäßen
Einladung zur Delegiertenversammlung als Tagesordnungspunkt unter Nennung der inhaltlichen Änderung
angekündigt worden war. Der Geschäftsführende Landesvorstand hat bei ihm eingehende Anträge auf
Satzungsänderung stets auf die Tagesordnung der nächsten Delegiertenversammlung zu setzen.

VIII. Auflösung des Verbandes

§ 20 Auflösung des Landesverbandes

(1) Die Auflösung des Landesverbandes kann von der Delegiertenversammlung mit Drei-
Viertel-Stimmenmehrheit ihrer anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

(2) § 19 Abs. 2 dieser Satzung gilt entsprechend.

(3) Im Falle einer Auflösung hat die Delegiertenversammlung zugleich einen Beschluss über die
Verwendung des Verbandsvermögens zu fassen.

IX. Inkrafttreten

§ 22 Inkrafttreten

Die Satzung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

 

 Die komplette Satzung können Sie auch HIER downloaden.

Geschäftsstelle des VLWN
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Tel.: +49 (0)511 123 57473
Fax 0511 123 57475
E-Mail: buero[at]vlwn.de

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