VLWN begrüßt den Abschluss und fordert die schnelle Übertragung auf die Landesbeamten
Nach langen und zähen Verhandlungen gelang in der Nacht der Durchbruch bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder in Potsdam. Die Gehälter steigen in drei Schritten über 27 Monate gestreckt um insgesamt 5,8 Prozent, mindestens aber um 100 Euro monatlich. Die Entgelte steigen ab dem 1. April 2026 im ersten Stepp um 2,8 Prozent. Eine weitere Erhöhung von 2 Prozent erfolgt zum 1. März 2027, gefolgt von einer Anhebung um 1 Prozent am 1. Januar 2028. „Der VLWN begrüßt den Abschluss, der jetzt schnell inhalt- und wirkungsgleich auf die Landesbeamten übertragen wird, damit auch sie ab den 1. April von der Gehaltserhöhung profitieren“, fordert Ulf Jürgensen, VLWN-Landesvorsitzender.
Die berufliche Bildung ist eine tragende Säule, um Fachkräfte zu gewinnen, und bildet damit das Rückgrat für die deutsche Wirtschaft. Dafür leisten die Berufsbildner täglich eine hervorragende Arbeit. Mit viel Engagement bringen sie die Auszubildenden zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss und gewährleisten damit in ganz Niedersachsen die Fachkräftesicherung. Durch das vielfältige und durchlässige Bildungsangebot, von der Berufseinstiegsklasse bis hin zum Beruflichen Gymnasium, ermöglichen die Lehrkräfte der beruflichen Bildung, dass junge Menschen eines höherwertigen allgemeinen Schulabschlusses erreichen.
Berufliche Bildung erweitert die allgemeine Bildung junger Menschen und befähigt sie zur an Werten orientierten Mitgestaltung der Arbeitswelt sowie der Gesellschaft in sozialer und ökologischer Verantwortung. Die Berufsbildner vermitteln innerschulisch Demokratiebildung und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Demokratie und die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft. „Da ist es zwingend erforderlich, den Tarifabschluss auf die Landesbeamten auszuweiten und hier nicht mit zweierlei Maß zu messen“, fordert Jürgensen.


