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Warnstreik und Kundgebung in Berlin

Die Auftaktverhandlung zur Einkommensrunde 2026 für die Beschäftigten der Autobahn GmbH am 8. Januar 2026 verlief enttäuschend. Die Arbeitgeberseite hält die Forderungen der Beschäftigten für überzogen. Die Tarifverhandlungen stehen bereits zu Anfang an einem kritischen Punkt und treten auf der Stelle.

dbb Verhandlungsführer Andreas Hemsing sagte: „Es geht in der Einkommensrunde Autobahn nicht nur um reine Zahlen. Es geht um die Beschäftigten, ihre Arbeitsbedingungen und ihre Geldbeutel. Gerade angesichts der Milliardenbeträge für das Infrastrukturpaket Autobahn, die in den kommenden Jahren verplant, verbaut und ausgegeben werden sollen, braucht das Land nicht nur mehr Personal, sondern vor allem motivierte Beschäftigte.“ Hemsing forderte ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeberseite: „Euch, die rund um die Uhr Ausbau, Instandhaltung und Sanierung des Autobahnnetzes garantieren, sind sie das schuldig, um vernünftige Zukunftsperspektiven aufzuzeigen!“

Thomas Plasczyk, stellvertretender Bundesvorsitzender der VDStra., fügte hinzu: „Ohne die Beschäftigten der Autobahn GmbH geht nichts. Deshalb fordern wir 7 Prozent, mindestens 300 Euro und echte Anerkennung in Form einer Krankenzusatzversicherung. Wer Milliarden in Beton und Asphalt steckt, muss auch in die Menschen investieren, die dieses Land mobil halten.“

 

Datum: 20. Januar 2026
Autor: Torben

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