Einkommensrunde der Länder: „Faire Bezahlung für alle!“

Maik Wagner, stellvertretender dbb Bundesvorsitzender und Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS), machte deutlich, welche Erwartungen die Beschäftigten an die Arbeitgeberseite haben: „Wir erwarten zu Recht ein wertschätzendes Angebot.“ Zugleich betonte er die besondere Verantwortung der Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst: „Wir sorgen 365 Tage im Jahr für Sicherheit in unserem Land.“ Wagner unterstrich außerdem die Bedeutung attraktiver Rahmenbedingungen: „Der öffentliche Dienst in Sachsen-Anhalt muss ein attraktiver Arbeitgeber bleiben.“

Faire Bezahlung ist entscheidend

Ulrich Stock, Landesvorsitzender des dbb sachsen-anhalt, kritisierte die Haltung der Länder deutlich: „Attraktivität eines Arbeitgebers beginnt bei der Entlohnung.“ Die häufig vorgebrachte Argumentation der Arbeitgeber wies er zurück: „Die Länder argumentieren oft mit der Sicherheit der Arbeitsplätze. Sicherheit zahlt aber keine Rechnungen.“

Hintergrund: Von den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: Direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. Eine dritte Verhandlungsrunde ist für den 11. bis 13. Februar 2026 vereinbart.

Datum: 28. Januar 2026
Autor: Torben

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