Die berufsbildenden Schulen müssen in die Lage versetzt werden, in der Fläche die Ausbildung in regional bedeutsamen Berufen aufrecht zu erhalten. Nur so können die Zukunftschancen der jungen Menschen sowie die Fachkräftesicherung in den ländlichen Regionen erhalten werden. Auf der Grundlage der demo-grafischen und wirtschaftlichen Entwicklung können sich alle Stakeholder besser über Bildungsgänge in der Region abstimmen. Mehr Freiheiten bei der Zusammenfassung von Lerngruppen und eine Eigenstän-digkeit der berufsbildenden Schulen bilden die Basis dafür. Auf die Unterrichtszeiten abgestimmte ÖPNV-Verbindungen sowie ausfinanzierte Unterbringungsmöglichkeiten bei Blockbeschulung können dabei be-sonders die berufsbildenden Schulen in der Fläche unterstützen. Es müssen auch Möglichkeiten geschaf-fen werden, die gerade im ländlichen Raum bessere Anbindungen an die Ausbildungsbetriebe ermögli-chen.
Jetzt die Mitbestimmung konsequent weiterentwickeln
„Die Reform von 2021 war ein wichtiger erster Schritt. Doch sie ist bis heute unvollendet“, machte Milanie Kreutz, stellv. dbb-Bundesvorsitzende und Vorsitzende der Grundsatzkommission Mitbestimmung im dbb, am 9. Juni 2026 in Berlin klar. Angesichts wachsender Herausforderungen im öffentlichen Dienst forderte sie die Politik mit Nachdruck auf, die überfällige Weiterentwicklung endlich anzugehen. Reformbedarf ist dringend – klare