Die Forderungen liegen auf dem Tisch: 7 % Entgeltsteigerung, mindestens aber 300 Euro mehr im Monat. Doch auch die zweite Verhandlungsrunde in der Einkommensrunde 2025/2026 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ist ohne substanzielle Fortschritte zu Ende gegangen. Die Arbeitgeberseite legte erneut kein verhandlungsfähiges Angebot vor und blockierte damit ernsthafte Annäherungen. Darum ruft der VLWN im Verbund mit den Lehrerverbänden im dbb-Niedersachsen alle Kolleginnen und Kollegen auf, sich an der zentralen Kundegebung für eine verlässliche Einkommensentwicklung am 4. Februar auf dem Ernst-August-Platz, 12 Uhr, in Hannover zu beteiligen.
Klingt logisch, is wohl auch so: Wenn die Arbeitszeit aufgebraucht ist, ist sie aufgebraucht
Ein aktuelles Urteil des Bundesverwaltungsgerichts enthält eine wichtige Botschaft für Lehrkräfte: Wer feststellt, dass die vorgesehene Arbeitszeit für die übertragenen Aufgaben nicht ausreicht, soll nicht einfach länger arbeiten. Stattdessen ist die Überlastung anzuzeigen und die Wahrnehmung von Aufgaben gegebenenfalls zurückzustellen. Das Gericht stellt ausdrücklich fest, dass Lehrkräfte ihre individuelle Dienstzeit nicht eigenständig verlängern und dafür später einen