Zur Startseite

Eine effektivere Verwaltung erfordert neue Prioritäten

Angesichts des verschärften Wettbewerbs um Fachkräfte setze sein Haus auf sichere Perspektiven, flexible Arbeitszeiten und klare Karrierewege. Das schließe eine Aktualisierung von Personal- und Dienstrecht, inklusive Änderungen im Besoldungs- und Beurteilungswesen sowie eine Reform der Bundeslaufbahnverordnung ein, um den Bund „moderner und wettbewerbsfähiger“ zu machen. Parallel dazu sollen Staatsmodernisierung, Bürokratieabbau und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz Verfahren automatisieren und die Verwaltung effizienter organisieren.

Zur amtsangemessenen Alimentation betont Dobrindt die verfassungsrechtliche Bedeutung und verweist auf eine gesetzliche Neuregelung auf Basis der Tarifergebnisse vom April 2025; die jüngste Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts setze zusätzliche Maßstäbe und erfordere neue Berechnungen sowie Anpassungen im Zeitplan. Die 41-Stunden-Woche der Bundesbeamtinnen und -beamten will der Minister derweil nicht antasten: Eine Arbeitszeitverkürzung würde die ohnehin hohe Belastung der Verwaltung weiter verschärfen. Deutlich beschleunigt werden sollen hingegen Beihilfeverfahren – durch konsequente Digitalisierung, Automatisierung von Prüfschritten im Bundesverwaltungsamt sowie rechtliche Vereinfachungen in Beihilfe- und Beamtenrecht. Ziel seien „stabile und verlässliche Bearbeitungszeiten“. 

Datum: 4. Februar 2026
Autor: Torben

Diesen Beitrag teilen

E-Mail
Drucken
Facebook
Twitter

Letzte Beiträge

„In einer Welt voller Krisen wollen die Menschen einen Staat, der funktioniert und sie schützt“

Mit Blick auf die Debatte über angebliche Privilegien des Berufsbeamtentums stellt der dbb-Bundesvorsitzende erneut klar: „Man spricht immer nur über die Vorteile und nie über die Pflichten und den Wert des Berufsbeamtentums für unser Land, die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft. Beamte dürfen nicht streiken, sind leichter zu versetzen und sie haben einen Eid auf die

Weiterlesen »

Geyer: Der Staat lebt von Vertrauen

 „Vertrauen ist das Kapital, von dem der Staat lebt“, sagte Volker Geyer, Bundesvorsitzender des dbb, auf dem Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Technik und Naturwissenschaft (BTB) am 12. Juni 2026 in Erfurt. „Deshalb ist es fatal, wenn 73 Prozent der Bevölkerung den Staat für überfordert halten. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren und müssen mit aller Kraft gegensteuern,

Weiterlesen »

Ein starker Rechtsstaat braucht eine starke Justiz

„Die hohe Qualität der Justiz lässt sich nur erhalten, indem der Rechtsstaat durch einen Dreiklang aus mehr Personal, einer besseren technischen Ausstattung und einem effizienten Verfahrensrecht nachhaltig gestärkt wird. Ein starker Rechtsstaat braucht eine starke Justiz“, betonte Heini Schmitt, stellv. dbb-Bundesvorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik des dbb, auf dem Deutschen Amtsanwaltstag am 12. Juni 2026 in Hannover.  Dazu

Weiterlesen »

Loading...