Empfang des VLWN am 23.11.2017 in der ehrwürdigen Kulisse des im Leibnizhauses in Hannover.
Es ist eine langjährige und gern gepflegte Tradition, dass der Landesvorstand des VLWN am Vorabend der alle zwei Jahre stattfindenden Delegiertenversammlung all diejenigen einlädt, die mit und im Verband die Belange der berufsbildenden Schulen vertreten. Der Landesvorsitzende Joachim Maiß konnte 100 Gäste aus dem niedersächsischen Landtag, aus Ministerium, Kammern und Landesschulbehörde, Universität und Verwaltung begrüßen. Der Tradition seiner Vorgänger folgend, ließ der Landesvorsitzende sich die Gelegenheit nicht entgehen, den Anwesenden aus Politik und Bildungsverwaltung und dabei speziell der sich gerade findenden neuen Landesregierung 10 Punkte mit auf den Weg zu geben – unter dem Motto „nicht nur reden, bitte endlich handeln – und das geht nur mit Taten“:
• die Notwendigkeit, die berufliche Bildung in den Focus zu nehmen,
• der Aufforderung für ProReKo II aufzulegen,
• eine Gutachtenbeauftragung für ein Niedersächsisches Institut für Berufliche Bildung,
• Ressource BBS 100 Prozent Budget
• Chefsache Nachwuchsgewinnung,
• Lehrerbildung an den Universitäten,
• dringender Appell nach Entlastung für die Kolleginnen und Kollegen,
• Berufsorientierung – „wo Berufs drauf steht, muss auch Beruf drin sein“,
• Schaffung der Voraussetzungen zu Digitalisierung
• Inklusion und BBSMit seiner Rede lieferte Joachim Maiß viel Gesprächsstoff für die Grußworte der Politiker und für viele weitere angeregte Gespräche im Verlauf des Abends.
Die Landtagsabgeordnete Frau Schütz von der FDP sowie die Herren Abgeordneten Bratmann (SPD) und Dr. von Danwitz (CDU) hielten jeweils ein Grußwort, ebenso wie die Leiterin der Abteilung für berufliche Bildung Frau Hartwig,, die die Hausspitze des Niedersächsischen Kultusministeriums gleich doppelt vertreten müsste, da am Nachmittag die Übergabe von Frau Heiligenstadt zu Herrn Tonne stattgefunden hatte. Aus verständlichen terminlichen Gründen konnte beide, weder Ministerin noch Minister, am Empfang teilnehmen. Die angekündigte Teilnahme des neuen Ministers an der Delegiertenversammlung wurde mit Freude und großer Erwartung entgegengenommen. Last but not least, der Bundesvorsitzende des VLW Dr. Ernst G. John sprach ebenfalls ein Grußwort, in dem er am Ende die Chance nutzte, alle Beiträge seiner Vorredner in der ihm eigenen Art zusammenzufassen und zu kommentieren.
Mit Frau Hartwig sowie Herrn Hoffmeister, dem Leiter der Abteilung 3 des MK, waren 50 Prozent der Abteilungsleitungen Gast des Abends. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums sowie der Niedersächsischen Landesschulbehörde waren anwesend und es boten sich reichlich Gelegenheiten für den Austausch zwischen all denen, die in Niedersachsen die (Berufs-)Bildungspolitik und die Verbandsarbeit im Tagesgeschäft maßgeblich beeinflussen.
Die Anwesenheit unseres Präsidenten der Landesschulbehörde, Ulrich Dempwolf, der zwar von Hause aus ein „Gymnasialer“ ist, der aber inzwischen sehr viel Verständnis und Kenntnis für und über die berufliche Bildung erworben hat, war ein wichtiger Faktor für das Gelingen des Abends.
Vertreterinnen und Vertreter der mit dem VLWN befreundeten Lehrerverbände bereicherten den Abend mit ihrer Anwesenheit und boten reichlich Gelegenheit für anregende Gespräche, die sich bis kurz vor Mitternacht hinzogen. Der Vorabendempfang war wie immer ein großer Erfolg, reichlich Gespräche und viele neue oder vertiefte Kontakte. Das Netzwerk VLWN funktioniert.