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Geyer zur Rentenkommission: Rückkehr zur sachlichen Debatte überfällig

„Gerade in den letzten Monaten ist die Debatte über die Alterssicherungssysteme durch populistische Forderungen toxisch geworden. Ich kann nur alle Beteiligten auffordern, zu einer ernsthaften und sachlichen Debatte zurückzukehren“, sagte der dbb-Bundesvorsitzende am 16. März 2026 nach einem Gespräch mit Tim Klüssendorf, dem Generalsekretär der SPD. Gerade Vorschläge von der SPD-Spitze zur Einbeziehung der Beamtinnen und Beamten in die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) hatte der dbb zuletzt deutlich zurückgewiesen.

„Die Einbeziehung bringt der GRV gar nichts. Im Gegenteil: Langfristig wird sie dadurch sogar belastet. Hier weichen wir keinen Millimeter zurück, denn das ist schlicht die Faktenlage“, stellte der dbb-Chef klar. „Richtig ist aber auch: Wir müssen dringend mit allen demokratischen Kräften nach vernünftigen Lösungen suchen. Denn so wie bisher kann es in der Gesetzlichen Rente nicht weitergehen. Klar ist etwa: Versicherungsfremde Leistungen wie die ‚Mütterrente‘ – die absolut gerechtfertigt ist – dürfen nicht alleine den Beitragszahlerinnen und -zahlern auferlegt werden, sondern müssen als gesamtgesellschaftliches Projekt aus Steuermitteln finanziert werden. Alleine dadurch wäre die GRV um Milliarden entlastet und stünde deutlich besser da. Wenn es der SPD ernsthaft um Gerechtigkeit geht, ist das der erste Schritt dorthin.“

Statt mit immer neuen Attacken das Berufsbeamtentum infrage zu stellen, müsse es endlich sachgerecht weiterentwickelt werden. Geyer: „Das Berufsbeamtentum ist eines der stärksten Argumente, das der Staat auf dem Arbeitsmarkt noch hat – und der Wettbewerb um die Nachwuchskräfte wird härter. Nicht zuletzt sind die Kolleginnen und Kollegen, die alle einen Eid auf das Grundgesetz geleistet haben, ein Bollwerk gegen Extremismus. Deshalb muss das Berufsbeamtentum gestärkt, nicht geschwächt werden.“

Datum: 16. März 2026
Autor: Torben

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