Hessen: Start der Tarifverhandlung für den öffentlichen Dienst

Das erklärte der dbb Tarifchef und Verhandlungsführer Volker Geyer am 1. September 2021 vor dem Auftakt der Einkommensrunde für den öffentlichen Dienst in Wiesbaden. „Unsere Forderung nach einer Einkommenserhöhung von fünf Prozent, mindestens aber 175 Euro, sind absolut angemessen. Damit kann das Land sowohl den Kolleginnen und Kollegen die verdiente Wertschätzung entgegenbringen als auch seine Wettbewerbsfähigkeit beim Werben um Fach- und Nachwuchskräfte sichern. Um die Attraktivität des öffentlichen Dienstes für junge Menschen zu steigern, müssen außerdem die Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich erhöht werden.“

Heini Schmitt, Vorsitzender des dbb Landesbundes in Hessen, untermauerte die Forderungen für die Beamtinnen und Beamten von Land und Kommunen: „Ein starker Tarifabschluss und dessen systemgerechte Übertragung auf die Besoldung und Versorgung sind unverzichtbare erste Schritte auf dem Weg zu einem fairen Miteinander. Es kann nicht sein, dass ein wirtschaftlich starkes Land wie Hessen immer wieder am öffentlichen Dienst spart. Egal ob Gesundheit, Bildung, Sicherheit, Verkehr oder einer der zahllosen anderen Bereiche der Daseinsvorsorge: Es muss jetzt investiert werden!“

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