Dbb Pink Caps mit Logo, symbolisieren faire Bezahlung im öffentlichen Dienst.

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Leistung muss sich auch in der Vergütung widerspiegeln

Milanie Kreutz, stellv. dbb-Bundesvorsitzende und Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung betonte am 3. Februar 2026 auf der Kundgebung: „Die Arbeitgebenden behaupten gerne, dass unsere Forderungen ‚astronomisch‘ seien. Dabei sind unsere Forderungen angemessen. Wir fordern das, was wir verdienen. Das Einkommen der Beschäftigten muss konkurrenzfähig sein und mit der Inflation mithalten können – mindestens.“ Der dbb fordert sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr Einkommen.

Der Landesvorsitzende des thüringer beamtenbundes (tbb) Frank Schönborn ergänzte: „Wer Fachkräfte anwerben und halten will, muss anständig entlohnen. Das gilt für alle Beschäftigten: Sobald das Ergebnis steht, muss es die Regierung zeit- und wirkungsgleiche auf die Beamtinnen und Beamten, Versorgungsempfängerinnen und -Empfänger übertragen. Das ist ein verfassungsrechtliches Gebot.“ Darüber hinaus müssen die Unterschiede zwischen Ost und West endlich beseitigt werden.

Auf der Demo machte Thomas Zeth, stellv Vorsitzender der dbb Bundestarifkommission, deutlich, wie Bezahlung und Qualität des öffentlichen Dienstes zusammenhängen: „Die Leistung und Verantwortung der Kolleginnen und Kollegen müssen sich auch in der Vergütung widerspiegeln. Investitionen ins Personal sind Investitionen in die Zukunft.“ Jetzt sei die Politik am Zug und solle endlich in den Dialog statt in den Dauerstreit mit dem dbb gehen. 

Saskia Grimm, Landesvorsitzende der dbb jugend thüringen, unterstrich: „Junge Menschen entscheiden sich nicht gegen den öffentlichen Dienst wegen des Beamtenstatus, sondern wegen Überlastung und fehlender Wertschätzung. Wer jetzt den Beamtenstatus zurückdrängt, verschärft den Nachwuchsmangel und sendet ein fatales Signal an die nächste Generation.“

Datum: 3. Februar 2026
Autor: Torben

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