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Leistungswillen der Staatsdiener nicht unterschätzen

„Hier arbeiten häufig die klügsten Köpfe dieses Landes“, schreibt Seehofer in der aktuellen März-Ausgabe des dbb-Mitgliedermagazins. Die Notwendigkeit einer grundlegenden Staatsreform, gar einer „Revolution“, wie sie erst kürzlich vom Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ralph Brinkhaus in einem Zeitungsinterview thematisiert worden war, vermag der Bundesinnenminister trotz allen Verbesserungsbedarfs – etwa bei der Digitalisierung – nicht zu erkennen.

„Wer von Revolution spricht, hat die Anpassungsfähigkeit und den Leistungswillen unserer Staatsdiener unterschätzt. Umbrüche, Erneuerungen und Reformen finden längst statt. Aber nicht durch Befehl und Gehorsam, sondern nach den Prinzipien eines demokratischen Rechtsstaats“, schreibt Seehofer. Das bedeute Optimierung und Neukonzeption in vielen kleinen und großen Schritten unter Beteiligung und Mitsprache der Betroffenen. „So haben wir in Deutschland einen Weg gefunden, um digitale Innovationen mit dem föderalen System zu verbinden und dabei anwenderfreundliche Lösungen zu schaffen.“

Datum: 17. März 2021
Autor: Torben

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