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Neue Laufbahnverordnung stärkt Aufstiegschancen

„Die Bundesregierung hat die Novelle der Bundeslaufbahnverordnung beschlossen, das bringt für Beamtinnen und Beamten des Bundes spürbare Verbesserungen“, sagte Heini Schmitt, Fachvorstand Beamtenpolitik und stellvertretender Vorsitzender des dbb, am 20. Februar 2026 in Berlin. „Viele Punkte, für die wir als dbb lange gekämpft haben, spiegelt die Verordnung wider. Das hat Vorbildcharakter für die Länder.“

Ein zentraler Fortschritt: Der Aufstieg durch fachspezifische Qualifizierung wird künftig auch den Übergang vom gehobenen in den höheren Dienst ermöglichen. Schmitt: „Damit setzt die Bundesregierung eine unserer wichtigsten Forderungen um. Für viele engagierte Kolleginnen und Kollegen eröffnen sich damit neue berufliche Perspektiven. Das ist ein starkes Signal für einen attraktiven öffentlichen Dienst.“

Wechsel zwischen Ländern und Bund einfacher möglich

Ebenfalls positiv: Aufstiege in den Ländern, die den Anforderungen der fachspezifischen Qualifizierung des Bundes entsprechen, sollen künftig den Zugang zu den Laufbahnen des mittleren und gehobenen Dienstes des Bundes ermöglichen. Das stärkt die Durchlässigkeit und erleichtert Wechsel innerhalb des öffentlichen Dienstes.

„Ein besonderer Erfolg unserer gewerkschaftlichen Arbeit ist, dass wir die ersatzlose Streichung der Bestenförderung verhindern konnten“, betonte Schmitt. „Diese hätte die Attraktivität des Bundesdienstes geschwächt und modernen Prinzipien der Personalentwicklung widersprochen. Dank unseres Einsatzes bleibt dieses wichtige Instrument erhalten.“

Hintergrund: Die Novelle ist Teil der Modernisierungsagenda der Bundesregierung, die Bürokratie abbauen, Verfahren beschleunigen und staatliche Strukturen effizienter gestalten soll. Der dbb wird die Umsetzung der neuen Regelungen in der Praxis eng begleiten und sich weiterhin dafür einsetzen, dass eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst auch gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Datum: 20. Februar 2026
Autor: Torben

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