Beim UVN Bildungssummit 2026 in Hannover war der Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen in Niedersachsen (VLWN) aktiv vertreten. Landesvorsitzender Ulf Jürgensen nutzte die Gelegenheit, um die Perspektiven der berufsbildenden Schulen in die aktuelle bildungspolitische Diskussion einzubringen.
Im Zentrum der Veranstaltung stand das Thema Berufsorientierung – ein entscheidender Baustein für gelingende Bildungsbiografien und die Fachkräftesicherung.
Aus Sicht des VLWN ist dabei ein Punkt besonders wichtig:
Berufsorientierung beginnt nicht erst an den berufsbildenden Schulen, sondern bereits an den allgemeinbildenden Schulen. Dort werden die grundlegenden Weichen gestellt. Die berufsbildenden Schulen müssen diese Prozesse aufgreifen, vertiefen und in konkrete berufliche Perspektiven überführen.
Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und der sich wandelnden Arbeitswelt kommt einer abgestimmten und durchgängigen Berufsorientierung eine zentrale Rolle zu. Schülerinnen und Schüler brauchen frühzeitig realistische Einblicke in berufliche Möglichkeiten – und klare Anschlusswege.
Im Austausch mit Kultusministerin Julia Willie Hamburg, der Landtagsabgeordneten Lena Nzume sowie weiteren politischen Vertreterinnen und Vertretern wurde deutlich, dass es hier vor allem auf eine bessere Verzahnung der Bildungsgänge ankommt – von der allgemeinbildenden Schule bis hin zur beruflichen Ausbildung.
Für den VLWN ist klar:
Eine wirksame Berufsorientierung kann nur im Zusammenspiel aller Schulformen gelingen. Die berufsbildenden Schulen sind dabei ein zentraler Anker, der Orientierung in konkrete Bildungs- und Berufswege übersetzt.
Begleitet wurde Ulf Jürgensen beim Bildungssummit von unserem Funktionär Eike Ehlers, der die Positionen des Verbandes ebenfalls unterstützte.


