7 % mehr oder mindestens 300 Euro: VLWN bei dbb-Großdemo mit 39 Verbänden auf Ernst-August-Platz dabei
Es reicht. Zwei Tarifverhandlungsrunden und kein Angebot für den öffentlichen Dienst. Stattdessen fadenscheinige Argumente, warum das Land als Arbeitgeber das geforderte Lohnplus von 7 Prozent oder mindestens 300 Euro mehr nicht zahlen kann und nicht zahlen will. Das mobilisierte. Rund 800 Kolleginnen und Kollegen der 39 Verbände, die unter den dbb-Dach Niedersachsens vereint sind, marschierten trotz Glatteis zur zentralen Großdemo in Hannover erst auf dem Schützenplatz auf und von da aus zum Ernst-August-Platz und machten ihrer Wut lautstark Luft. Mit dabei auch eine Delegation des VLWN, der Fahnen schwingend das Pfeifkonzert mit intonierte. „Wir sind sehr unzufrieden mit der aktuellen Situation. Der öffentliche Dienst ist bei der Gehaltsentwicklung abgehängt. Ein warmes Danke als Anerkennung für gute Arbeit ist einfach zu wenig und daher inakzeptabel“. Ulf Jürgensen, VLWN-Vorsitzender, am Rande der zweistündigen Demo.


