„Auftakt zu unbequemen Zeiten!“

„Am Dienstag findet der Auftakt zu unbequemen Zeiten für die Autobahn GmbH statt“, äußerte dbb Tarifchef Andreas Hemsing mit Blick auf die wenig zielführende Verhandlungsführung der Autobahn GmbH. „Zuletzt gab es viele Worte, aber kaum Konkretes und letztlich kein Angebot. Damit sich das zur nächsten Verhandlungsrunde am 6.2.2026 ändert, setzen wir am 20. Januar 2026 ein klares Zeichen.“

Der dbb Verhandlungsführer konkret: „Der Streik findet flächendeckend statt. Damit soll deutlich werden, wie wichtig die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen bei der Autobahn GmbH für die Bürgerinnen und Bürger und für eine intakte Infrastruktur ist.“ Gestreikt wird bundesweit, sichtbare Schwerpunkte werden Berlin, Hamm (Westf.), Nürnberg und Montabaur sein.

In den Verhandlungen geht es den Beschäftigten um 7 Prozent mehr Lohn bei einem Mindestbetrag von 300 Euro als sozialer Komponente. Auch die Ausbildungsentgelte müssen um 300 Euro steigen. Bei erfolgreichem Abschluss der autobahninternen Ausbildung muss die Übernahme in die Erfahrungsstufe 2 erfolgen. Weiter erwartet der dbb die Einführung einer wertigen betrieblichen Krankenzusatzversicherung und die volle Bezahlung von höherwertigen Tätigkeiten ab dem ersten Tag der Übernahme.

Datum: 19. Januar 2026
Autor: Torben

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