Die berufsbildenden Schulen müssen in die Lage versetzt werden, in der Fläche die Ausbildung in regional bedeutsamen Berufen aufrecht zu erhalten. Nur so können die Zukunftschancen der jungen Menschen sowie die Fachkräftesicherung in den ländlichen Regionen erhalten werden. Auf der Grundlage der demo-grafischen und wirtschaftlichen Entwicklung können sich alle Stakeholder besser über Bildungsgänge in der Region abstimmen. Mehr Freiheiten bei der Zusammenfassung von Lerngruppen und eine Eigenstän-digkeit der berufsbildenden Schulen bilden die Basis dafür. Auf die Unterrichtszeiten abgestimmte ÖPNV-Verbindungen sowie ausfinanzierte Unterbringungsmöglichkeiten bei Blockbeschulung können dabei be-sonders die berufsbildenden Schulen in der Fläche unterstützen. Es müssen auch Möglichkeiten geschaf-fen werden, die gerade im ländlichen Raum bessere Anbindungen an die Ausbildungsbetriebe ermögli-chen.
Klingt logisch, is wohl auch so: Wenn die Arbeitszeit aufgebraucht ist, ist sie aufgebraucht
Ein aktuelles Urteil des Bundesverwaltungsgerichts enthält eine wichtige Botschaft für Lehrkräfte: Wer feststellt, dass die vorgesehene Arbeitszeit für die übertragenen Aufgaben nicht ausreicht, soll nicht einfach länger arbeiten. Stattdessen ist die Überlastung anzuzeigen und die Wahrnehmung von Aufgaben gegebenenfalls zurückzustellen. Das Gericht stellt ausdrücklich fest, dass Lehrkräfte ihre individuelle Dienstzeit nicht eigenständig verlängern und dafür später einen