Trillerpfeifenkonzert auf dem Schulhof

Aktive Pause: Lehrerverbände demonstrieren an der BBS Rüdiger-Butte-Schule/Hameln

Die Forderungen liegen auf dem Tisch: 7 % Entgeltsteigerung, aber mindestens 300 Euro mehr im Monat. Zwei Tarifverhandlungsrunden für den öffentlichen Dienst gab es bereits, ohne dass die Arbeitgeberseite auch nur ein Angebot vorgelegt hätte. „Gerade einmal zu einem Lippenbekenntnis leicht oberhalb der Inflationsrate konnte sich die Arbeitgeberseite durchringen. Allerdings bei einer Laufzeit von 29 Monaten. Das hieße ein Einkommensplus von 0,8 % im Jahr. Was dann deutlich unterhalb der Inflationsrate wäre und völlig inakzeptabel ist“, sagte Alexander Zimbehl, Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes und Tarifunion Niedersachsen (dbb-n), als Gastredner der „Aktiven Pause“ an der BBS Rüdiger-Butte-Schule in Hameln, zu der die Lehrerverbände VLWN, BLVN, VBE, VNL und PhVN als gemeinsame gewerkschaftliche Aktion am Donnerstag geladen hatten.

                                                                                                                                                         

Initiiert hat die Aktion Thorsten Kramer vor dem VLWN-Ortsverband Hameln. Knapp 20 Lehrkräfte nutzten die Mittagspause, um mit geschwenkten Fahnen und einem Trillerpfeifenkonzert auf dem Schulhof Geschlossenheit zu demonstrieren. Cord Wilhelm Kiel, Vorstandsmitglied des Philologenverbandes Niedersachsen (PhVN), sagte mit Blick auf den Verhandlungsstillstand: „Wir brauchen noch viele Aktionen wie diese im Land, um unser berechtigtes Anliegen durchzusetzen.“ Die „Aktive Pause“ bot einen kleinen Vorgeschmack auf die zentrale Kundgebung des dbb am 4. Februar auf dem Ernst-August-Platz platz in Hannover, zu der Alexander Zimbehl vierstellige Teilnehmerzahlen erwartet.

 

 

Datum: 29. Januar 2026
Autor: @buero

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