Zur Startseite

Der OV-Lüneburg beim Biertasting in der Elbphilharmonie

Am Freitag, den 22. März, hat sich eine Gruppe von Bierfreundinnen und Bierfreunden aus dem schönen Lüneburg auf den Weg in die Elbphilharmonie in Hamburg gemacht, um im „Restaurant Störtebeker Taste & Shop“ eine Bierverkostung der besonderen Art zu erleben.

Wie bei solchen Veranstaltungen des OV Lüneburg üblich, waren neben den aktiven Kolleginnen und Kollegen auch deren Partnerinnen und Partner, die Senioren und (Noch-)Nichtmitglieder, die den Verband kennen lernen möchten, geladen. So traf dann diese bunt gemischte Gruppe von 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern voller Vorfreude in der Elphi ein.

Die Kollegin Stefanie Golon hatte ihre guten Kontakte in die Hamburger Craftbeer-Szene genutzt und zusammen mit Biersommelier Eric ein ganz spezielles Biertasting-Paket geschnürt, das es in dieser Form nur einmalig an diesem Abend gegeben hat. Verkostet wurden 16 Störtebekerbiere vom Fass. Dabei waren mit dem Kellerbier und dem Roggenweizen zwei Weltmeisterbiere, mit dem Übersee-Pils eine Neuigkeit, die erst seit zwei Wochen auf dem Markt war und das limitierte Witbier, welches das Siegerbier der 2. Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer ist. Glanzpunkt war ein extra für diesen Abend vereister Eisbock, der lakritzartige Geschmacksnoten und einen geschätzten Alkoholgehalt von 20 % hatte.

Der Eisbock wird „geerntet“

Zu jedem Bier wurden die Besonderheiten im Brauverfahren, im Geruch und im Geschmack erklärt. Darüber hinaus hat Sommelier Eric die Geschichte der Störtbekerbrauerei in Stralsund umrissen, die kurz nach der Wende im Jahr 1990 aus ihrem Dornröschenschlaf der Mangelwirtschaft in der DDR wachgeküsst wurde, und nun als eine der modernsten Brauereien weltweit agiert. Der anfängliche Ausstoß von 6.000 Hektolitern wurde bis heute auf ca. 250.000 Hektoliter gesteigert, das nächste Ziel ist die 500.000 Hektolitermarke, die in wenigen Jahren erreicht sein soll.

Da Eric auch gelernter Brauanlagentechniker ist, konnte er den staunenden Zuhören ebenfalls erklären, wie er es an diesem Abend schaffen konnte, die 20 Tastinggläser 16-mal jeweils innerhalb von zwei Minuten zu zapfen, wie es der Paulaner-Brauerei gelingt, einen Maßkrug beim Oktoberfest in drei Sekunden zu füllen oder wie beim Festival in Wacken vollautomatisch 24 Bier gleichzeitig innerhalb von 10 Sekunden gezapft werden.

Die Kolleginnen und Kollegen bei der Geruchsprobe

Insgesamt war dies ein sehr gelungener und kurzweiliger Abend, den alle bei besonderen Bieren, interessanten Fakten und einem einmaligen Blick über die Elbe sehr genossen haben. Danke an Stefanie Golon für die tolle Organisation und an Biersommelier Eric, der ein fachkundiger, unterhaltsamer und sehr aufmerksamer Gastgeber war.

 

Datum: 27. März 2019
Autor: Michael Müller

Diesen Beitrag teilen

E-Mail
Drucken
Facebook
Twitter

Letzte Beiträge

Öffentlicher Dienst: Weg vom „Überforderungssystem“

„Viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst arbeiten am Limit. Aufgaben werden immer mehr und komplexer, die Fallzahlen steigen, die Anforderungen nehmen zu. Der Fachkräftemangel verstärkt diese Überlastung zusätzlich“, kritisierte der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer am 29. Mai 2026 auf dem Gewerkschaftstag der vbba Gewerkschaft Arbeit und Soziales. Die Beschäftigten – aber auch die Bürgerinnen und Bürger – erleben täglich,

Weiterlesen »

Auf dem Weg zur Europaschule – warum sich der Einstieg lohnt

Als die Berufsbildenden Schulen Burgdorf sich in diesem Schuljahr auf den Weg zur Zertifizierung als „Europaschule in Niedersachsen“ gemacht haben, war eines schnell klar: Es ging nicht darum, für den Antrag etwas völlig Neues zu „erfinden“. Vielmehr stellte sich heraus, dass bereits zahlreiche Aktivitäten mit europäischem Bezug existierten – von Auslandspraktika über internationale Kontakte bis hin zu

Weiterlesen »

Nur dank euch und dem dbb niedersachsen: Niedersachsen plant amtsangemessene Alimentation

Die niedersächsische Landesregierung steht vor einer wichtigen Entscheidung: Noch in diesem Herbst will Finanzminister Gerald Heere ein neues Modell für die künftige Beamtenbesoldung vorlegen. Hintergrund sind die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur amtsangemessenen Alimentation sowie ein für 2027 erwartetes Urteil zur niedersächsischen Besoldung. Dabei können auch Nachzahlungen in erheblicher Höhe auf das Land zukommen. Wohl dem, der regelmäßig Widerspruch eingereicht hat! Einmal mehr zeigt

Weiterlesen »

Loading...