Staatsdiener mit Mikrofon bei Diskussion über Leistungswillen.

Leistungswillen der Staatsdiener nicht unterschätzen

„Hier arbeiten häufig die klügsten Köpfe dieses Landes“, schreibt Seehofer in der aktuellen März-Ausgabe des dbb-Mitgliedermagazins. Die Notwendigkeit einer grundlegenden Staatsreform, gar einer „Revolution“, wie sie erst kürzlich vom Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ralph Brinkhaus in einem Zeitungsinterview thematisiert worden war, vermag der Bundesinnenminister trotz allen Verbesserungsbedarfs – etwa bei der Digitalisierung – nicht zu erkennen.

„Wer von Revolution spricht, hat die Anpassungsfähigkeit und den Leistungswillen unserer Staatsdiener unterschätzt. Umbrüche, Erneuerungen und Reformen finden längst statt. Aber nicht durch Befehl und Gehorsam, sondern nach den Prinzipien eines demokratischen Rechtsstaats“, schreibt Seehofer. Das bedeute Optimierung und Neukonzeption in vielen kleinen und großen Schritten unter Beteiligung und Mitsprache der Betroffenen. „So haben wir in Deutschland einen Weg gefunden, um digitale Innovationen mit dem föderalen System zu verbinden und dabei anwenderfreundliche Lösungen zu schaffen.“

Datum: 17. März 2021
Autor: Torben

Diesen Beitrag teilen

E-Mail
Drucken
Facebook
Twitter

Letzte Beiträge

Ein Test macht noch keine Förderung

„Neue Verfahren sind nur dann sinnvoll, wenn festgestellte Unterstützungsbedarfe in konkrete Förderung münden, die Beschäftigten frühzeitig einbezogen werden und die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stehen“, betonten Simone Fleischmann, stellvertretende Bundesvorsitzende des dbb und des Verbandes Bildung und Erziehung sowie Susanne Lin-Klitzing, Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands und Vorsitzende der dbb Fachkommission Schule, Bildung und Wissenschaft, am 3. Juli

Weiterlesen »

Stellenabbau in der Bundesverwaltung: Pferd nicht von hinten aufzäumen!

Der Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD hat in seinen Beschlüssen vom 2. Juli 2026, wie bereits im Koalitionsvertrag, das Ziel von 8 Prozent pauschalen Personaleinsparungen genannt. Es gelte, die „Digitalisierungsrendite bei allen Behörden zu heben“. Der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer stellt dazu erneut klar: „Ohne Investment keine Rendite! In die Digitalisierung der Verwaltung wird seit Jahren zu wenig

Weiterlesen »

Beamtenversorgung: Debatte muss sich an Fakten orientieren

„In den letzten Tagen wurde teilweise der Eindruck erweckt, als erhielten Beamtinnen und Beamte kurz vor dem Ruhestand – konkret: ein Jahr – noch reihenweise Beförderungen, um ihnen höhere Pensionsansprüche zu gewähren. Das ist gesetzlich unzulässig und hat mit der Realität nichts zu tun“, sagte Schmitt, stv. Bundesvorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik des dbb, am 1. Juli 2027.

Weiterlesen »

Loading...