Auftakt der Branchentage

Bei einem Branchentag haben Mitglieder der komba gewerkschaft und der vdla gewerkschaft per Videokonferenz mit Volker Geyer, Fachvorstand Tarifpolitik des dbb, und Andreas Hemsing, komba-Bundesvorsitzender und stellvertretender Vorsitzender der dbb-Bundestarifkommission, die möglichen Forderungen zur Einkommensrunde 2021 diskutiert. Insbesondere die Probleme durch die Corona-Pandemie an den Arbeitsplätzen im Büro und zu Hause standen im Fokus. 

„Wir werden den Arbeitgebern auf der Länderseite sehr deutlich machen, dass sie ohne ihre Beschäftigten nicht unterrichten, nicht pflegen, nicht sichern und noch vieles anderes nicht leisten können. Das hat die Corona-Pandemie gezeigt. Der öffentliche Dienst ist ein großer Standortvorteil Deutschlands und die Bürgerinnen und Bürger können sich auf ihn verlassen – in jeder Situation“, erklärte Volker Geyer. „Das muss sich dann auch im Geldbeutel der Kolleginnen und Kollegen widerspiegeln.“

Arbeitgeber stellen schon jetzt Bedingungen

Volker Geyer wies die Kolleginnen und Kollegen der komba darauf hin, dass die Arbeitgeberseite wohl nur zu einem Abschluss bereit ist, wenn die Gewerkschaften beim Thema “Arbeitsvorgang” Zugeständnisse machen. „Dass Arbeitgeber ebenfalls Forderungen haben, ist ok, dass sie aber solche Bedingungen stellen und schon Monate vor den Verhandlungen einen möglichen Kompromiss in Frage stellen, ist Neuland. Und genau deshalb stehen wir am Anfang einer sehr harten Auseinandersetzung. Die TdL will mit Hilfe des Arbeitsvorgangs die Grundlagen der Eingruppierung verschlechtern. Das dürfen wir nicht zulassen. Und genau dafür brauchen wir gemeinsame Entschlossenheit“, sagte der stellvertretetende Bundesvorsitzende.

Die Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) beginnen im Oktober 2021.

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