Starker öffentlicher Dienst gehört zu widerstandsfähiger Demokratie

„Es sind unsere mutigen und engagierten Menschen im öffentlichen Dienst, die in diesen Monaten unser Land am Laufen halten“, betonte der dbb Bundesvorsitzende am 10. Mai 2021 auf dem digitalen Gewerkschaftstag des tbb thüringer beamtenbund. Daher erwarte der dbb von Politik in Bund, Ländern und Kommunen, dass die richtigen Rahmenbedingungen für einen funktionierenden Staat gesetzt werden.

„Zu einer widerstandsfähigen Demokratie gehört auch ein starker öffentlicher Dienst, der die Werte unseres Grundgesetzes und Rechtsstaats lebt und verteidigt“, so Silberbach weiter. Daher hätten es unsere Kolleginnen und Kollegen auch nicht verdient, respektlos behandelt oder gar Opfer von Gewaltausbrüchen zu werden.„Wir werden nicht müde werden, hier von Politik und Gesellschaft mehr Rückhalt einzufordern.“ 

„Mit Mut und Entschlossenheit haben unsere Kolleginnen und Kollegen vor über 30 Jahren den zügigen Auf- und Umbau einer funktionsfähigen rechtsstaatlichen Verwaltung gestaltet“, blickte der dbb Chef zurück. Heute ginge es vielmehr darum, dem Personalmangel im öffentlichen Dienst mit gleicher Entschiedenheit zu begegnen. Dazu gehöre es, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen und langfristig zu binden. Silberbach: „Unsere Kolleginnen und Kollegen in Thüringen sind überzeugt, dass es hier einer aktiven Rolle der Gewerkschaften bedarf – und wissen dabei den dbb Beamtenbund und tarifunion an ihrer Seite.“

Datum: 11. Mai 2021
Autor: Torben

Diesen Beitrag teilen

E-Mail
Drucken
Facebook
Twitter

Letzte Beiträge

Ein Test macht noch keine Förderung

„Neue Verfahren sind nur dann sinnvoll, wenn festgestellte Unterstützungsbedarfe in konkrete Förderung münden, die Beschäftigten frühzeitig einbezogen werden und die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stehen“, betonten Simone Fleischmann, stellvertretende Bundesvorsitzende des dbb und des Verbandes Bildung und Erziehung sowie Susanne Lin-Klitzing, Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands und Vorsitzende der dbb Fachkommission Schule, Bildung und Wissenschaft, am 3. Juli

Weiterlesen »

Stellenabbau in der Bundesverwaltung: Pferd nicht von hinten aufzäumen!

Der Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD hat in seinen Beschlüssen vom 2. Juli 2026, wie bereits im Koalitionsvertrag, das Ziel von 8 Prozent pauschalen Personaleinsparungen genannt. Es gelte, die „Digitalisierungsrendite bei allen Behörden zu heben“. Der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer stellt dazu erneut klar: „Ohne Investment keine Rendite! In die Digitalisierung der Verwaltung wird seit Jahren zu wenig

Weiterlesen »

Beamtenversorgung: Debatte muss sich an Fakten orientieren

„In den letzten Tagen wurde teilweise der Eindruck erweckt, als erhielten Beamtinnen und Beamte kurz vor dem Ruhestand – konkret: ein Jahr – noch reihenweise Beförderungen, um ihnen höhere Pensionsansprüche zu gewähren. Das ist gesetzlich unzulässig und hat mit der Realität nichts zu tun“, sagte Schmitt, stv. Bundesvorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik des dbb, am 1. Juli 2027.

Weiterlesen »

Loading...