War das unser neuer Minister?
Diese Frage stellte sich für die Teilnehmer der Verbandskolleginnen und Kollegen bei einer Fortbildungsveranstaltzng zur Digitalisierung in Osnabrück am 1. September.
Kai Seefried, der bildungspolitische Sprecher der CDU Faktion im niedersächsischen Landtag, erläuterte die Zielrichtung der Bildungspolitik einer CDU geführten Landesregierung.
Die gleich zu Anfang gestellte Frage, ob wir denn in ihm unseren zukünftigen Kultusminister zuhören, wurde leider nicht beantwortet. Doch am Ende seiner Ausführung wären wohl alle Anwesenden froh, wenn es so käme.
Kai Seefried, Tischlermeister und Betriebswirt, machte eindrucksvoll deutlich, dass er weiß wovon er spricht. Auch die Bemerkung aus dem Kreis der Teilnehmer, dass Politiker dazu neigen, vor der Wahl Standpunkte zu vertreten, die nach der Wahl nichts mehr gelten, konterte er mit dem Hinweis, ich komme gerne wieder in ihren Kreis und lasse mich an meinen Taten messen.
Was sind nun die Grundzüge der CDU für die Bildungspolitik und zwar die Aspekte der beruflichen Bildung, die vielfach als Stiefkind gesehen wird.
Für Kai Seefried ist gegenseitiges Vertrauen und strukturelle Ruhe von zentraler Bedeutung. Eine positive Grundstimmung und gemeinsame Zielrichtung aller an Bildung Beteiligten ist für ihn Grundvoraussetzung. Im ReKo Prozeß will er zu der alte erfolgreiche Grundausrichtung der ReKos zurück: keine Rückschritte im ReKo Prozess, sondern konsequente Umsetzung der Eigenständigkeit.
.Starke Eigenverantwortung und die Möglichkeit des “Stellenbackens” muss durch das System der Stellenbewirtschaftung sichergestellt werden.
Stellensicherheit und flexible Umsetzung der Eigenverantwortung muss oberste Maxima sein.
Nach Hamburger und Schleswig-Holsteiner Vorbild soll ein NiBB entstehen, was endlich der beruflichen Bildung zu ihrer gesellschaftlichen Bedeutung verhelfen und die Stiefkindrolle beenden. Das NIBB steht nicht für mehr Bürokratie und Kontrolle, sondern stellt eine Offensive für die Berufliche Bildung als gleichwertigem und gleichberechtigten Faktor zur Allgemein n Bildung.
Aus seiner eigenen Lebenserfahrung sind für ihr die Wege, die die berufliche Bildung eröffnen mindestens, wenn nicht wichtiger als die primäre Studienorientierung. abbrechetquoten sprech n eine deutliche Sprache, wobei die Erfolgsgeschichte von Qbsolventinnen und Qbsolventen des BBS System vielfach wesentlich besser sind.
Mit der CDU wir eine Wiedereinführung der
Der durch die LSchB moderierte Dialog zur Wohnortnahe Beschulung sieht er skeptisch. Regionale Kompetenzzentren können in der Region und mit den Beteiligten in der Region das Problem sicher besser lösen. Auch hier sieht er die Rolle und Steuktur der LSchB als Dienstleister und nicht primär als Kontrolleur der BBSsen. Er und seine Partei stehen zur Wohnortnahe Beschulung a ich um den Preis, dass an der “7 Schüler Schraube” gedreht werden muss.
Die Duale Ausbildung ist unsere Stärke. Wir müssen das “veremeintliche Übergangssystem” nicht abschaffen, sind die Leuchtürme institutionalisieren von Übergangsleuchttürmen durch enge Kooperation von
Bbs und ABS auf allen Ebenen, die aber auf Augenhöhe erfolgen muss.
Die Unterschiedlichkeit der Regionen muss durch gezielte Unterstützung vom Land kompensiert werden.
Die Aussage eine Teilnehmers, dass die Bbs als Regelweiche zwischen Harvard und Hartz4 fungieren, wurde von ihm uneingeschränkt geteilt. Für ihr ist das Übergangssystem ein ganz wichtiger Bestandteil der Bildungspolitik
Schullaufbahngespräche werden unter einem CDU- geführten Kultusresort wieder eingeführt. Aber künftig müssen Bbs Schulleiter verpflichtend ins die Informationsabenden der allgemeinbildend Schulen integriert werden.
Geförderte Kooperation insbesondere im Bereich
Fort- und Weiterbildung sind notwendig.
Zur orga der LSchB ist die Frage zu beantworten, wie stellen wir die LSchB auf, um zu unterstützen und nicht zu behindern.
Ein vielschichtiger Rundumschlag eines bekennenden Schnellredners, der sich durch gute Kenntnisse zum Bereich der beruflichen Bildung auszeichnet. Ihm bräuchten wir die Besonderheiten der BBS nicht über zwei Jahren erklären. Er könnte loslegen. hoffen wir das Beste und messen wir ihr in. Einem Jahr …