Die berufsbildenden Schulen müssen in die Lage versetzt werden, in der Fläche die Ausbildung in regional bedeutsamen Berufen aufrecht zu erhalten. Nur so können die Zukunftschancen der jungen Menschen sowie die Fachkräftesicherung in den ländlichen Regionen erhalten werden. Auf der Grundlage der demo-grafischen und wirtschaftlichen Entwicklung können sich alle Stakeholder besser über Bildungsgänge in der Region abstimmen. Mehr Freiheiten bei der Zusammenfassung von Lerngruppen und eine Eigenstän-digkeit der berufsbildenden Schulen bilden die Basis dafür. Auf die Unterrichtszeiten abgestimmte ÖPNV-Verbindungen sowie ausfinanzierte Unterbringungsmöglichkeiten bei Blockbeschulung können dabei be-sonders die berufsbildenden Schulen in der Fläche unterstützen. Es müssen auch Möglichkeiten geschaf-fen werden, die gerade im ländlichen Raum bessere Anbindungen an die Ausbildungsbetriebe ermögli-chen.
Bildung braucht Verlässlichkeit – berufliche Schulen mitdenken
Wie lassen sich Bildungsqualität und Bildungsgerechtigkeit verbessern, damit junge Menschen gut in ihre Zukunft starten können? Darüber diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften bei der Bildungskonferenz von BDA und DGB am 22. September 2026 in Berlin. Für den VLWN nahm Annette Hermes teil und betrachtete die hochkarätigen Diskussionen aus der Perspektive der berufsbildenden Schulen. BDA-Präsident