Der öffentliche Dienst muss attraktiver werden

Gut 800 Landesbeschäftigte untermauerten ihre Forderungen gegenüber den öffentlichen Arbeitgebern mit Demo und ganztägigem Warnstreik. „Dass heute hier in Hamburg 800 Kolleginnen und Kollegen zusammengekommen sind, ist ein starkes Zeichen. Und mit TdL-Verhandlungsführer Andreas Dressel sitzt der Hauptadressat hier ganz in der Nähe“, rief Andreas Hemsing, zweiter Bundesvorsitzender des dbb und Fachvorstand Tarifpolitik den Demonstrierenden […]
Straßenverkehrsdienste streiken in Niedersachsen

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber die Forderungen der Gewerkschaften nach 7 Prozent, mindestens jedoch 300 Euro mehr Einkommen, abgelehnt. Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen machten ihrer Enttäuschung vor dem Butterbergtunnel in Osterode Luft. Alexander Zimbehl, 1. Landesvorsitzender des dbb niedersachsen, wies auf steigende Lebenshaltungskosten hin: „Mieten, Lebensmittel und Energie werden stetig teurer. […]
Hemsing: „Die Beschäftigten halten ihren Kopf hin“

„Die Verweigerungshaltung der Länder ist unerträglich, angesichts der enormen Aufgaben, vor denen der öffentliche Dienst steht“, sagte dbb-Vize Andreas Hemsing am 21. Januar 2026 in München vor mehr als 1000 Demonstrierenden. „Es sind die Beschäftigten, die Tag für Tag für die Gesellschaft in die Bresche springen. Lehrkräfte in den Schulen und Pflegekräfte in den Uniklinken, […]
Doppel-Demo in Sachsen

Beim Auftakt in Leipzig am 21. Januar 2026 betonte Nannette Seidler, Vorsitzende des Sächsischen Beamtenbunds (SBB): „Wer in den Ländern einen zukunftsfähigen öffentlichen Dienst will, muss auch gut bezahlen. Motivierte Fachkräfte und engagierte Nachwuchskräfte gewinnt man nicht mit Sonntagsreden. Es ist Sache der Länder, ihren Beschäftigten ein Einkommen zu bieten, das mit der Inflation mithalten […]
Warnstreik und Kundgebung in Berlin

Die Auftaktverhandlung zur Einkommensrunde 2026 für die Beschäftigten der Autobahn GmbH am 8. Januar 2026 verlief enttäuschend. Die Arbeitgeberseite hält die Forderungen der Beschäftigten für überzogen. Die Tarifverhandlungen stehen bereits zu Anfang an einem kritischen Punkt und treten auf der Stelle. dbb Verhandlungsführer Andreas Hemsing sagte: „Es geht in der Einkommensrunde Autobahn nicht nur um […]
„Auftakt zu unbequemen Zeiten!“

„Am Dienstag findet der Auftakt zu unbequemen Zeiten für die Autobahn GmbH statt“, äußerte dbb Tarifchef Andreas Hemsing mit Blick auf die wenig zielführende Verhandlungsführung der Autobahn GmbH. „Zuletzt gab es viele Worte, aber kaum Konkretes und letztlich kein Angebot. Damit sich das zur nächsten Verhandlungsrunde am 6.2.2026 ändert, setzen wir am 20. Januar 2026 […]
Die TdL weiß nur, was sie nicht will

„Wir wollten hier einen konkreten Einigungskorridor erarbeiten, um Mitte Februar tatsächlich abschlussfähig zu sein,“ so der dbb-Verhandlungsführer weiter. „Das hat die Tarifgemeinschaft deutscher Länder scheinbar nicht gewollt. Wenn die TdL in der dritten Runde so weiter macht, fährt sie diese Tarifverhandlungen vor die Wand.“ „Wir wissen jetzt vor allem, was angeblich alles nicht geht. Wie […]
Einigkeit über grundlegende Gesundheitsreformen

Es sei nicht die Zeit für parteipolitische Spitzfindigkeiten, so Wagner in dem Gespräch mit Janosch Dahmen, gesundheitspolitischer Sprecher von Bündnis 90 / Die Grünen am 16. Januar 2026 in Berlin. Das gelte vor dem Hintergrund des zunehmenden Erstarkens der politischen Ränder mehr denn je. Wagner machte deutlich: „Gesundheit und Pflege wird zunehmend zum Thema in den Landtagswahlkämpfen. […]
Der öffentliche Dienst lässt sich nicht wegignorieren

Der dbb Bundesvorsitzende Volker Geyer betonte auf der Kundgebung: „Die Länder sagen immer, dass sie sich das Einkommensplus für ihre Beschäftigten nicht leisten können. Was sie sich in Wirklichkeit nicht leisten können, ist ein Attraktivitätsminus für den öffentlichen Dienst.“ Die Finanzministerinnen und -Minister der Länder, die sich zur selben Zeit nebenan zu ihrer Konferenz trafen, […]
Die Zeit drängt – Ausweitung der Warnstreiks?

Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten der Länder 7 Prozent höhere Einkommen, mindestens 300. „Das ist angemessen und seit Mitte November bekannt. Was seit Monaten fehlt, ist ein verhandlungsfähiges Gegenangebot. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder versteckt sich hinter der Aussage, unsere Forderungen seien nicht zu verantworten. Wirklich verantwortungslos wäre es, aber, uns auch in der zweiten […]