„Wir sitzen doch alle im selben Boot … also im selben Zug“

“Vielleicht werden wir nicht mehr so angefeindet, weil die Passagiere sich an die Probleme bei der Bahn gewöhnt haben. Ist zwar nicht schön, ist aber so: Wir sitzen doch alle im selben Boot… also im selben Zug”, erzählt der 56-jährige Berliner in DienstTag. 2025 gab es dennoch über 3000 Übergriffe auf das Zugpersonal der Bahn. René Bäselt hielte es deshalb für besser, wenn pro Zug wie früher wieder drei bis vier Zugbegleiter oder Zugbegleiterinnen an Bord wären, statt wie heute zwei: “Das sind bis zu 13 Wagen. Eine Person in der 1., eine Person in der 2. Klasse. Wenn da irgendwo was passiert, kommt man doch fast immer zu spät.”

Der erfahrene Zugchef ist für die Diensteinteilung an Bord, für die Sicherheit, Techniküberwachung und Ansagen im ICE zuständig. Schichtbeginn kann rund um die Uhr sein und die Einsätze bis zu sechs Tage dauern. René Bäselt liebt die Abwechslung in seinen Beruf als Zugbegleiter. Pannen im Betriebsablauf mag er hingegen weniger: “Die Züge heute sind viel moderner, aber auch viel störanfälliger. Auf den alten Zügen konnte man da auch noch manchmal was selbst beheben, etwa bei der Klimaanlage. Heute gibt es dafür kaum noch Spielraum.”

 

Foto von Ricardo Santanna von Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/meer-sonnenuntergang-wolken-boote-12991376/

Datum: 7. Juli 2026
Autor: Torben

Diesen Beitrag teilen

E-Mail
Drucken
Facebook
Twitter

Letzte Beiträge

KI – die Chance, unsere Lehrkräfte zu entlasten

VLWN fordert niedersächsische KI-Offensive für berufliche Schulen Künstliche Intelligenz ist längst in der schulischen Realität angekommen. Sie schreibt Elternbriefe, strukturiert Unterrichtsmaterial, übersetzt Texte in einfache Sprache, unterstützt bei der Vorbereitung von Gesprächen und kann bei wiederkehrenden Verwaltungsaufgaben wertvolle Zeit sparen. Dass Nordrhein-Westfalen nun KI-Assistenten für Lehrkräfte und Schulleitungen bereitstellt, ist deshalb ein wichtiges Signal. Aus Sicht des

Weiterlesen »

Besoldung: Bundesregierung muss sich an Recht und Gesetz halten

Dem dbb wurde mitgeteilt, dass sich das Bundeskabinett vor der parlamentarischen Sommerpause nicht mehr mit dem Gesetzentwurf zur amtsangemessenen Alimentation befassen werde. „Diese erneute Verzögerung ohne jede inhaltliche Begründung ist nicht zu rechtfertigen. Die Bundesregierung würde damit die wiederholten, eindeutigen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts weiter ignorieren“, sagte der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer am 8. Juli 2026 in Berlin. Seit dem

Weiterlesen »

Firmenfitness – Aktueller Stand

Anfang Juni teilten die Regionalen Landesämter für Schule und Bildung mit, dass die europaweite Ausschreibung für das landesweite Firmenfitnessprogramm noch nicht abgeschlossen werden könne. Die Vergabeunterlagen müssten überarbeitet und anschließend erneut veröffentlicht werden. Als Ursache für die Verzögerung werden vergaberechtliche Rahmenbedingungen für Bieter genannt. Das MI arbeite mit Hochdruck daran, allen Landesbeschäftigten im zweiten Halbjahr 2026 ein entsprechendes Firmenfitness-Angebot zur Verfügung

Weiterlesen »

Diesen Beitrag teilen

E-Mail
Drucken
Facebook
Twitter

„Wir sitzen doch alle im selben Boot … also im selben Zug“

Datum: 7. Juli 2026
Autor: Torben

Kommentare

Loading...