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Zukunft der Alterssicherung braucht Sachlichkeit statt Populismus

„Die Bundesregierung hat eine Rentenkommission eingesetzt. Aber die Bundesarbeitsministerin ist offenbar nicht gewillt, die Ergebnisse abzuwarten. Sonst würde sie nicht jetzt, einen Monat vor der geplanten Veröffentlichung des Berichts, schon wieder mit ihren populistischen Forderungen kommen“, sagte der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer am 2. Juni 2026. „Wir brauchen dringend mehr Sachlichkeit in der Debatte. Stattdessen werden hier mal wieder gezielt Vorurteile gegen Beamtinnen und Beamte geschürt und gefühlte Ungerechtigkeiten instrumentalisiert. Leider ein wiederkehrendes Muster: Um von den realen Problemen abzulenken, auf deren Lösung sich diese Bundesregierung nicht einigen kann, werden immer wieder die gleichen abgedroschenen Konzepte wie die sogenannte Bürgerversicherung ausgepackt. Wer so Politik macht, braucht sich über schwindendes Vertrauen der Bevölkerung nicht zu wundern.“

Geyer betonte weiter: „Die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache: Schon vergangene Kommissionen sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Einbeziehung der Beamtinnen und Beamten nichts bringt. Zuletzt erst 2020, übrigens ebenfalls unter einer Bundesregierung mit SPD-Beteiligung. Was nun wieder – offenbar aus ideologischen Gründen – ausgeblendet wird: Wer in eine Versicherung einzahlt, hat natürlich auch Anspruch auf entsprechende Leistungen. Außerdem würden die öffentlichen Haushalte enorm belastet: Zusätzlich zu den bestehenden Pensionsverpflichtungen müssten Bund und Länder auch noch die Beiträge in die Gesetzliche Rentenversicherung zahlen und obendrein hohe Beiträge für die betriebliche Altersversorgung aufwenden.“

Datum: 2. Juni 2026
Autor: Torben

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